Depression, Sucht, Suicidalität...Was ist da los im Studium und in der Weiterbildung?

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  • Letzter Beitrag 12 September 2018
Dr. Günter Gerhardt schrieb 23 Juli 2017

Der Druck in Studium und Weiterbildung ist groß. Eine aktuelle Studie (wurde durchgeführt nachdem 5 junge Assistenzärzte Selbstmord begangen hatten)  unter angehenden französischen Ärzten zeigt drastische Folgen. In England haben innerhalb von 4 Jahren 430 Ärztinnen und Ärzte ihrem Leben ein Ende gesetzt.
Jetzt bitte nicht denken "ach so in Frankreich (England)!" Auch bei uns gibt es immer mehr depressive Medizinerinnen und Mediziner sowohl im Studium, als auch in der Weiterbildung (s. angehängte Dateien). Es scheint nur noch nichts Schlimmeres passiert zu sein, zumindest sind wohl keine ähnlichen Fälle wie in Frankreich oder England bekannt (geworden).(s.auch Kategorie Medizinjournalismus)

Laut der französischen Studie hat jeder 4. Medizinstudent oder Arzt in Weiterbildung schon mindestens einmal daran gedacht, sein Leben durch die eigene Hand zu beenden. 738 der 22 000 Befragten gaben sogar an, bereits einen Suizidversuch unternommen zu haben. Zwei Drittel der befragten Studenten und jungen Krankenhausärzte gaben dabei an, an Angststörungen zu leiden oder ds Gefühl zu kennen. Mehr als jeder Vierte weist depressive Symptome auf, die durchschnittlich nur bei 10% der allgemeinen Bevölkerung auftreten.

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Dr. Günter Gerhardt schrieb 23 Juli 2017

Antwort auf den Artikel „Bankrotterklärung des Systems“ von Dr. Hoffart aus der Ärzte Zeitung von 26.6.2015

Mit großer Freude haben wir den Artikel „Bankrotterklärung des Systems“ von Dr. Jürgen Hoffart gelesen. „Wir“,  das sind die Medizinstudenten und -Studentinnen des Wahlpflichtkurses „Medizinjournalismus“ im Sommersemester 2015 unter der Leitung von Dr. med. Günter Gerhardt. Wir sind im Schnitt Anfang 20, alle haben wir entweder ein überdurchschnittlich gutes Abitur gemacht oder eine sehr lange Wartezeit (mit abgeschlossener Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung) in Kauf genommen ,um jetzt hier zu stehen wo wir gerade sind –vor dem Physikum.

Der Artikel spricht die Mängel des Systems aus Sicht eines Arztes an. Im Folgenden würden wir gerne aus der Sicht der Studenten berichten. Vorab einige Bemerkungen zu diesen Mängeln: Wenn etwas gut läuft wird kaum drüber berichtet, interessiert auch niemand, „macht keine gute Quote“. Aber getreu der journalistischen Weisheit „bad news are good news“ erzeugt man dann Aufmerksamkeit, wenn gemeckert wird. Wir tun dies nachfolgend auch, wollen aber nicht unerwähnt lassen, dass es durchaus Seminare, Vorlesungen gibt, die wir gerne besucht haben, weil Wissen vermittelt wurde von Menschen, die uns „wertschätzend“ unterrichteten und motivierten .

Wir wissen Alle, dass das Medizinstudium kein Kindergeburtstag ist, aber dieses Studium, für das wir unendlich viel aufopfern und aufgeopfert haben, muss doch nicht zwangsläufig zu einer täglichen Belastung werden, die krank macht (s. Ärzte Zeitung 2.7.2015).  Es ist auch nicht der Leistungsdruck alleine, der uns krank macht,  sondern es ist ein  ständiger „Begleiter“, nämlich  das zermürbende Gefühl, ununterbrochen einem Aussiebe Verfahren zu unterliegen. Es gibt Situationen, in denen man sich schlicht und einfach verarscht vorkommt.

Die mangelnde Absprache in der Lehre, die wie richtig in dem Artikel von Herrn Hoffart angeprangert, fast ausschließlich  von Nicht-Medizinern gehalten wird, („was hat der Physiker davon, wenn ich meine Ziele erreiche und Landärztin werde?!“) führt zu einer Erschaffung zweier Parallelwelten, in denen der Medizinstudent überleben muss. Die eine, in der es darum geht dem stolzen, promovierten, forschenden Biochemiker seine speziellen Fragen aus seiner ganz speziellen Forschungsarbeit zu  beantworten  und der anderen Welt , in der der Student sich einen Überblick verschaffen muss, um die Physikums Fragen des IMPP richtig beantworten zu können. Für dieses Unternehmen hat er 4 Semester Zeit mit einem Tagespensum was um 7 Uhr beginnt und um Mitternacht endet, auch am Wochenende. Die Semesterferien sind ebenfalls weitgehend verplant für z.B. Pflegepraktikas in Krankenhäusern.

An einen Kurs, den man aus reinem Interesse belegt, wie im Studium generale, ist  in diesen 4 Semestern wirklich aus Zeitmangel nicht zu denken! Viele Medizinstudenten wissen bis nach dem Physikum nicht, welche Angebote es an der Uni in dieser Richtung gibt. Dies hat häufig eine starke Vernachlässigung der sozialen Kompetenzen zur Folge, die, wenn wir richtig informiert sind, später im Arztberuf gebraucht werden. Ist das wirklich das Ziel des Medizinstudiums?

Es gibt aber auch Unis an denen es Spaß macht, Medizin zu studieren. An diesen gibt es eine gute Absprache in der Lehre: zum einen innerhalb eines Faches, welches Wissen den Studenten vermittelt werden muss und prüfungsrelevant wird; zum anderen  zwischen  den Instituten, also den verschiedenen Fächern, sodass es beispielsweise  nicht zu zeitlichen Überschneidungen von Veranstaltungen kommt.

Wir in Mainz fühlen uns so, als würde die Lehre gegen die Studenten arbeiten.  Aber es gibt eine Ausnahme: Das Wahlpflichtfach Medizinjournalismus von Dr. Günter Gerhardt. Hier wird zur Abwechslung mal eine angenehme intime Atmosphäre geschaffen, in der man über seine Sicht der Dinge und die Probleme reden kann, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen. Herr  Dr. Gerhardt versucht  uns  den Blick zu öffnen mit den Möglichkeiten des Journalismus. Wir müssen nicht alles hinnehmen, wir können und müssen es lernen, uns  zu wehren. Er macht uns Mut, stärkt unsere Position und macht uns immer wieder klar, dass wir  gebraucht werden,  dass  Dr. Google  nicht alle gesundheitlichen Probleme lösen kann.  Unsere Frage warum  sich die Ärzte  nicht als Gemeinschaft gegen ständige Anfeindungen der Presse (z.B. im stern vom 18.6.2015 „Die Tricks der Ärzte“), der Politik, der Krankenkassen wehren, kann uns Dr. Gerhardt nicht 100%ig beantworten? Woher kommt das ständige sich Anpassen der Ärzte und Medizinstudenten? Liegt der Grund  vielleicht im immer mehr angepassten Verhalten schon in der Schule, um den NC zu packen, im anschließenden verschulten Studium,  was sich fortsetzt in die Weiterbildung  bis hin zur Tätigkeit im Krankenhaus bzw. der Praxis? Immer gibt es jemand, der  Medizinern sagtwo es lang geht.

Es ist leider traurige Realität, dass fast jeder von uns im Verlaufe dieser 4 Semester an einen Punkt gerät, an dem er über die Erfüllung seines Traumes beginnt zu reflektieren. So erlebt und hört man nicht gerade selten, wie einige von uns die schmerzhafte Enzscheidung treffen abzubrechen – wohlbemerkt nach nicht einmal zwei Jahren!
Doch wer sich entscheidet, die Herausforderung mit all ihren Schattenseiten anzunehmen, hat die Anerkennung und Unterstützung (der Lehrenden) verdient.

 

Lucia schrieb 03 Mai 2016 - 176.7.51.48

 

Der Artikel spricht mir aus der Seele. Ich denke diese Grundsaetzliche "Ja-Sagerei" dee Mediziner ist tatsaechlich einfach eine Angst, eine Angst (vor allem waehrend des Studiums) zu versagen und sich seinen Weg zum abgeschlossenen Studium durch zu viel Kritik am System byw der Lehre zusaetzlich erschwert. Ich denke wir sind so sehr zeitlich eingeschraenkt dass wir uns nicht einmal die Zeit nehmen (ider glauben es nicht zu koennen) um darueber nachzudenken etwas zu veraendern. Vielleicht ist es auch eine Resignation ,weil wir glauben eh nichts veraendern zu koennen. Mir sind solcherlei Gedanken schon oft gekommen... aber der Gedanke des Gruppenzusammenhalts und der Staerke, die eine Gruppe gemeinsam hat ist definitiv einer mit Ausblick. .. vielleicht mal die Scheuklappen abziehen.

                 

Dr. Günter Gerhardt schrieb 12 September 2018

Suizid unter Medizinern

„Ärzte sind genauso oft depressiv, aber sie bringen sich häufiger um!“

In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als an HIV, Verkehrsunfällen und illegalen Drogen zusammen. Für Ärzte ist das Risiko besonders groß. Der ärztliche Psychotherapeut Professor Reinhard Lindner von der Universität Kassel forscht seit Jahren zu dem Thema. Im Interview erklärt er Ursachen und mögliche Lösungen für das Problem.

Sieht drei Faktoren als Auslöser für das hohe Suizid-Risiko von Medizinern: Professor Reinhard Lindner.
© Sonja Rode/Lichtfang.net

Herr Professor Lindner, Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem. Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt 10.000 Personen selbst das Leben. Wie sieht die Situation bei Ärzten aus?

Das Suizidrisiko bei Ärzten liegt um das 1,3- bis das 3,4-Fache höher als in der männlichen Gesamtbevölkerung. Bei Ärztinnen ist es sogar um das 2,5- bis 5,7-Fache höher als in der weiblichen Gesamtbevölkerung. Normalerweise bringen sich Männer dreimal so häufig um wie Frauen, aber zwischen Ärztinnen und Ärzten findet sich dieser Unterschied nicht.

Tritt dieser Effekt auch noch auf, wenn man Ärzte mit anderen Akademikern vergleicht?

Ja, es zeigt sich eindeutig ein Unterschied zu Ingenieuren, Juristen oder anderen akademischen Berufen. Das gilt übrigens auch für Zahnärzte oder Veterinäre – auch sie töten sich häufiger selbst.

Wie sieht es innerhalb der Ärzteschaft aus: Gibt es dort Unterschiede?

Das größte Suizidrisiko haben Psychiater. Darauf folgen Anästhesisten, Chirurgen, Internisten, Neurologen und dann kommen die Allgemeinmediziner. Als häufigste Methode wählen Mediziner dabei die Vergiftung – auch das unterscheidet sie von der Allgemeinbevölkerung. Dort wird sich am häufigsten erhängt.

Was erklärt die erhöhte Suizidrate bei Medizinern?

Das ist in der Tat eine schwere Frage. Die Depressionsrate bei Medizinern ist zum Beispiel nicht höher als in der Allgemeinbevölkerung. Ärzte sind also genauso oft depressiv, aber sie bringen sich häufiger um.

Könnte es am nötigen Fachwissen und der Verfügbarkeit von letalen Mitteln liegen?

Zurzeit geht man davon aus, dass die erhöhte Suizidrate unter Ärzten zustande kommt, weil drei Faktoren interagieren.

Der eine Faktor ist eine ganz bestimmte Persönlichkeit, die sich bei Ärztinnen und Ärzten besonders häufig findet. Das sind Menschen, die eine hohe Fähigkeit haben, sich mit dem Leid anderer zu identifizieren. Es trifft sie schwerer, als den Durchschnitt der Bevölkerung.

Das kommt gepaart mit einem starken Leistungsethos. Ärztinnen und Ärzte stellen an sich den Anspruch, sehr gut in ihrer Arbeit zu sein. Damit ist oftmals eine höhere Kränkbarkeit verbunden. Diese Kränkbarkeit zeigt sich etwa dann, wenn man den eigenen Leistungsanspruch nicht erfüllt. Noch stärker wirkt das natürlich, wenn die Arbeit von außen kritisiert wird. Diese drei Persönlichkeitsmerkmale, Einfühlungsvermögen, Leistungsethos und Kränkbarkeit, treten bei Ärzten besonders gehäuft auf und sind ein wichtiger Grund für die erhöhte Suizidalität.

Diese Persönlichkeit tritt etwa bei Juristen seltener auf?

Genau, aber natürlich findet sie sich nicht bei jedem Arzt. Menschen sind verschieden. Bei Medizinern tritt sie eben häufiger auf. Und wenn man dann die Suizidenten in der Ärzteschaft genauer anschaut, entdeckt man diese Persönlichkeit besonders oft. Hinzu kommt dann als zweiter Faktor das Wissen über die spezifischen Methoden und die leichte Erreichbarkeit letaler Mittel.

Und letztlich spielt auch die ärztliche Arbeitswelt, in der Schwäche oder Bedürftigkeit keinen Platz haben, eine Rolle. Das wäre Punkt Nummer drei. Die Medizin ist in Deutschland noch immer nach dem preußischen Militärrecht strukturiert. Darin sind sehr steil aufgestellte Karriereleitern zu erklimmen. Daraus können Überstunden, Nachtarbeit, Schlafmangel und soziale Deprivation folgen. Das verstärkt noch die Erwartungshaltung – von Vorgesetzten, aber auch von Ärzten selber – jederzeit für die benötigte Hilfe anderer zur Verfügung stehen zu müssen.

Wie lassen sich – bei diesen Voraussetzungen – Suizide bei Ärzten verhindern?

Es ergibt natürlich, auch bei Ärzten, Sinn, psychiatrische Störungen, wie Depressionen früh zu erkennen. Das ist ein wichtiger Punkt.

Gibt es konkrete Präventionsprojekte?

In Gießen wurden zum Beispiel Kurse in das Medizinstudium aufgenommen, die über Stressoren im Arztberuf informieren und mögliche Bewältigungs- und Vorbeugemaßnahmen aufzeigen. Ob diese Maßnahme Wirkung zeigt, lässt sich natürlich schwer belegen. Da haben Sie natürlich das Problem der kleinen Zahlen, wenn so ein Projekt nur an einer Universität läuft.

Die von Ihnen beschriebenen Faktoren wirken sehr grundlegend. Lassen die sich überhaupt durch solche Kurse beeinflussen?

Diese Kurse versuchen, den jungen Ärzten mögliche Gefahren aufzuzeigen. Ihnen zu sagen: Leute, hinterfragt euer Selbstbild! Geht fürsorglich mit euch selbst um und lernt, professionell und zugleich engagiert mit dem Leid anderer umzugehen. Die Forderung wäre, solche Seminarinhalte mehr in die Ausbildung von Medizinern zu implementieren. Je früher desto besser.

Und wenn ein Arzt schon im Beruf ist, was hilft dann?

Es ist nachgewiesen, dass Intervision und Supervision, also der kollegiale Austausch außerhalb der Hierarchie sehr viel bringen. Da können sie dann schwere Fälle oder auch Probleme mit Kollegen besprechen.

Was kann ein niedergelassener Arzt machen?

Auch da gilt: Die Warnung vor der Aufopferung. Und auch hier könnten natürlich mehrere niedergelassene Ärzte sich in einer Intervisionsgruppe treffen. Ärzte sollten sich aber auch nicht davor scheuen, eine Psychotherapie zu machen. Seit etwa 20 Jahren machen das ja zum Beispiel alle Psychiater in Ausbildung zum Facharzt. Das ist verpflichtend und hat einen positiven Effekt.

Aber das sind doch noch immer die Ärzte, die sich am häufigsten suizidieren.

Das stimmt, aber es sind deutlich weniger als in den Jahren davor.

Woran lässt sich erkennen, ob ein Kollege oder eine andere Person in meinem Umfeld suizidal ist?

Es gib einige Anzeichen: Wenn sich eine Person aus sozialen Beziehungen zurückzieht – das muss kein physischer, das kann auch ein emotionaler Rückzug sein. Eine Kühle, die man plötzlich im Kontakt wahrnimmt. Auch eine sonst unerklärbare Reduzierung der Arbeitsleistung kann ein Hinweis sein. Immer ernst nehmen sollte man konkrete Suizidpläne oder den geäußerten Wunsch, „einfach weg“ zu sein.

Wie kann man dann das Thema ansprechen?

Es ist immer wichtig, dabei auf die jeweilige Beziehungsform zu achten: Welche Hierarchien bestehen, welche Abhängigkeiten und wie ist das Vertrauensverhältnis? Es ist in jedem Fall falsch, schnelle Lösungsvorschläge oder Lebensweisheiten vorzutragen. Stattdessen sollte man dem Kollegen Verständnis und Wertschätzung entgegenbringen, eine Entlastung anbieten und auf konkrete, professionelle Hilfen hinweisen. Für Ärzte ist gerade letzteres oft besonders schwer, denn es bedeutet, in die Rolle eines Patienten zu wechseln.

Hier gibt es Hilfe

Wenn es Ihnen nicht gut geht oder Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, darüber mit anderen Menschen zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen Sie sich melden können.

Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern lauten 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222.

Weiterhin gibt es das Angebot eines Hilfe-Chats, den ebenfalls die Telefonseelsorge anbietet. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer E-Mail-Beratung. Die Anmeldung erfolgt – ebenfalls anonym und kostenlos – auf der Webseite der Telefonseelsorge. Informationen finden Sie unter: www.telefonseelsorge.de

28.06.2018 14:52:08, Autor: Das Interview führte Rasmus Cloes

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Dr. Günter Gerhardt schrieb 12 September 2018

12.9.2018: Es ist eines der letzten Tabus, Ärztinnen und Ärzte, die selbst psychisch krank sind, die sich mit ihren Problemen aber "oft hoffnungslos allein fühlen". In Großbritannien wird dieses Thema in jüngster Zeit häufiger öffentlich diskutiert...

Die Zahlen sind erschreckend.Zwischen 2011 und 2015 nahmen sich laut offitiellen Statistiken in England 430 Ärztinnen, Ärzte sowie Vertreter anderer Therapeutenberufe das Leben.

Dr. Günter Gerhardt schrieb 12 September 2018

Krankenhaus kann krank machen - v.a. Ärzte und Pflegekräfte

Nicht Klinik macht krank, sondern mangelnde Ressourcen und nicht funktionierende Strukturen, gekoppelt mit antiquiertem Führungsverhalten.

Dr. Günter Gerhardt schrieb 12 September 2018

 Alkohol, Cannabis und Co. - wenn Ärzte süchtig werden

Stress in der Klinik, Druck von Vorgesetzten, schwierige Patienten - es gibt viele Gründe, weshalb Ärzte zur Flasche greifen oder eine Pille einwerfen. Einige kommen davon nicht mehr los. Dr. Siegmund Drexler kennt viele solcher Schicksale. Seit 2007 ist er Drogen- und Suchtbeauftragter der LÄK Hessen.

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