WPF Medizinjournalismus SS 2017

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Dr. Günter Gerhardt schrieb 02 Mai 2017

Ich glaube wir werden in diesem Jahr wieder eine lebhafte politische Diskussion führen. Unsere Freundinnen und Freunde aus Palästina, Saudi-Arabien, Griechenland, Zypern... werden dazu beitragen.

Wir haben wieder deutsche Kolleginnen und Kollegen dabei, die 7 (in Worten sieben!) Jahre auf einen Studienplatz gewartet haben. Das Studium dauert 6 Jahre. Das ist skandalös, kann ich dazu nur sagen und das trotz Ärztemangel.

An politischen Themen, die wir evtl. diskutieren wollen, haben wir uns mal vorgenommen: Der Fall Franco A., Frankreich nach der Wahl und Es ist still geworden um Griechenland, Probleme gelöst?

Wer hierzu schon mal etwas posten will, nur zu!

Heute 9.5.2017 haben wir über die Notfallversorgung gesprochen, über den Sicherstellungsauftrag der KVen, also der Vertragsärzte (früher Kassenärzte). Wer darüber mehr erfahren will kann nachlesen unter der Kategorie KV: Entstehung, Entwicklung, Zukunft und dort Die KV ist tot, es lebe die KV (2).

Morgen 10.5.2017 steht zu Notfallversorgung etwas auf der Titelseite der Ärztezeitung: Der Marburger Bund will die Notfallversorgung neu aufstellen: Einheitliche Standards zur Ersteinschätzung gehören ebenso dazu wie eine einzige Rufnummer für alle Notfälle.

Und wir wollten uns ja auch des Themas Frankreich annehmen: Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron, die fast mehr Raum einnimmt (einnehmen wird?) als ihr Mann, ist sie doch seine ehemalige Lehrerin und knapp 25 Jahre älter als ihr Mann. Eine meiner Helferinnen in der Praxis hat gestern ihren 25. Geburtstag gefeiert und scherzhaft gesagt "mein Zukünftiger ist gerade auf die Welt gekommen": 

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Dr. Günter Gerhardt schrieb 16 Mai 2017

Hier einige Infos zu unseren geplanten Interviews:

  • Kennen Sie die Tel Nr 116 117?
  • Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Lappalie und einer im Krankenhaus behandlungsbedürftigen Erkrankung?
  • Wären Sie bereit eine Gebühr zu bezahlen? 

Coop schrieb 22 Mai 2017

Ein weiterer Gedanke: 

Mit Werbung , aber auch einer APP will die KV zukünftige Patienten über Strukturen der ambulanten Versorgung aufklären. Aber wollen die potentiellen Patienten überhaupt ,Nachhilfe' ? Welche Personengruppen würden das Angebot in Anspruch nehmen, welche würden es ablehnen und wenn sie es ablehnen würden, aus welchem Grund?

EIne mögliche Frage für das Interview: Würden sie sich eine Bereitschaftsdienst APP auf ihr Handy laden und bei Bedarf nutzen ? 

Dr. Günter Gerhardt schrieb vor 4 Wochen

Am 13.6.2017 fanden die traditionellen Interviews statt, wie immer vor der Römerpassage in Mainz.
Thema: Wohin gehen Sie, wenn es Ihnen schlecht geht?

Dr. Günter Gerhardt schrieb vor 3 Wochen

Juso HSG lädt ein

Bitte teilnehmen und mitdiskutieren, u.a. weil...s.Auszug aus dem Brief der Fachschaft Vorklinik

"Aus dem Prodekangespräch und der Unterrichtskommission haben wir erfahren, dass ein sogenannter Innerer NC (=in diesem Fall ein Losverfahren ohne Einfluss von Noten), sollte kein kapazitätsneutrales Geld vom Ministerium kommt, beschlossen wird. Ab nächstem Semester, für alle vorklinischen Semester und für alle Pflichtveranstaltungen.
Wir sind deutlich mehr Studierende, als die errechnete Lehrkapazität es vorsieht . Entsprechend wird gelost, wer im kommenden Semester Veranstaltungen belegen kann und wer nicht. Die „Verlierer" verlieren damit definitiv ein Semester, das sie mit Nichtstun verbringen können, je nach Fach ( bei mikroskopischer und makroskopischer Anatomie) sogar bis zu einem ganzen Jahr.
Beim Losen wird es voraussichtlich verschiedene Prioritätengruppen geben:
1. Sichere Plätze für "Unverschuldet in Verzug Geratene" d.h. Leute, die bereits ein Semester durch z.B. Krankheit verloren haben. Dazu zählen auch Eingeklagte, die durch die noch laufende Klage erst später anfangen konnten.
2. Wiederholer
3. Die große Gruppe der normalen Studierenden in Regelstudienzeit
4. wahrscheinlich "verschuldet in Verzug Geratene", also Leute die Fächer gesplittet oder Klausuren freiwillig geschoben haben. 
Diese Auswahlkriterien (v.a. das mit den Eingeklagten) sind für uns schwer nachvollziehbar. Es ist jedoch auch noch etwas unklar, ob Sie so durchgesetzt werden.
Es soll versucht werden, nur Fächer zu losen, durch die man kein ganzes Jahr verlieren würde.
Für andere Fächer bedeutet das  aber zum Beispiel Folgendes:
aktuell im Physio-Praktikum im 3. Semester: 265 Studenten
Kapazität des 4. Semesters: 215 Studenten
=> 50 Drrittsemester werden warten müssen. So ähnlich wird es in allen anderen vorklinischen Semestern auch aussehen.
Ursache sind 

1. die ständigen Überbuchungen durch Hochschulstart,

2. viele erfolgreiche Klagen und 

3. chronische Unterfinanzierung und Desinteresse beim Ministerium. 

Das Dekanat und die Lehre überbrücken diese Differenz seit Semestern mit „Lückenstopferei" und arbeiten am Anschlag. Deren studentenfreundliche Einstellung ist nun leider auch am Limit angekommen. Als Zeichen, dass sie sich diesen Teufelskreis vom Ministerium nicht länger gefallen lassen, ziehen sie jetzt diese Konsequenz.
Damit verlagern sie im Endeffekt ein Problem, dass sie selbst nicht lösen konnten auf das nächste Glied der Kette, nämlich uns, und hoffen auf unsere Intitiative. 

Die zentralen Ungerechtigkeiten sehen wir insbesondere darin, 

—>dass sich unsere Studienzeit je nach Veranstaltung, die nicht besucht werden kann, bis zu einem ganzen Jahr verlängern kann

—> dass es am härtesten die Menschen trifft, die sowieso schon Probleme bei der Studienfinanzierung haben und durch das Verlassen der Regelstudienzeit Probleme mit dem Stipendiengeber/ dem Bafög-Amt bekommen werden oder einen Kredit aufnehmen müssen

—> dass wir einen Ärztemangel haben und jetzt nach dem schwierigen Zutritt zum Studium auch noch das Durchführen dessen enorm erschwert wird

—> dass ein verwaltungstechnisches und politisch bedingtes Problem an uns Studierenden ausgelassen wird

 

 

 

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